
Arztbesuch - Diagnose
- Bevor der Arzt Sie auf Hämorrhoiden untersucht, wird er eine Reihe von Fragen stellen. Denn die Krankengeschichte und eine genaue Beschreibung der Beschwerden sind wichtig für sein weiteres Vorgehen. Schließlich muss er sicher gehen, dass es sich tatsächlich nur um ein harmloses Hämorrhoidalleiden handelt und nicht etwa um eine ernsthaftere Magen-Darmerkrankung.
- Anschließend wird der Arzt die Analregion und den Enddarm untersuchen. Dabei inspiziert er die Analregion mit dem Finger. Auch eine Enddarmspiegelung (Proktoskopie) muss durchgeführt werden. Beim Proktoskop handelt es sich um ein Rohr, das schmerzlos ein Stück weit in den Darm eingeführt wird. Manche Hausärzte nehmen diese Untersuchung selbst vor, andere überweisen ihre Patienten zu einem Spezialisten. Wichtig ist, dass die Blutungsquelle einwandfrei identifiziert wird. Wenn sich die Blutungsquelle nicht eindeutig orten lässt, muss ein Spezialist eventuell weitere Untersuchungen anstellen. Nur so lässt sich vermeiden, dass etwa bösartige Geschwülste des Mastdarms oder des übrigen Dickdarms unentdeckt bleiben.
- Vielen Patienten sind die Untersuchungen des Darms peinlich. Sie sollten sich jedoch vor Augen halten, dass die Inspektion mit dem Finger und die Darmspiegelung für Ärzte Routine sind. Außerdem ist ohne die Untersuchungen ist auch keine wirklich wirkungsvolle Therapie möglich. Denn der Arzt muss sich ein ganz genaues Bild von der Erkrankung machen, um seinen Patienten bestmöglich behandeln zu können.
Anzeige
Schwangerschaft & Hämoriden
- Schwangerschaften begünstigen die Bildung von Hämorrhoiden. Durch den erhöhten Druck auf den Beckenboden, wird dieser gedehnt und verliert an Spannkraft. Deshalb sollten Frauen
- nach der Schwangerschaft gezielt Rückbildungsgymnastik machen.