
Analthrombose
- Die Analthrombose ist vergleichbar mit einem Bluterguss. Sie ist eine harmlose, aber sehr schmerzhafte Verstopfung von kleinen Gefäßen der Analhaut durch geronnenes Blut.
Ursachen
- Meistens entsteht eine Analthrombose durch Druck auf den Beckenboden, der zu einem Blutstau am After führt. Der Druck wird oft durch starkes Pressen auf Toilette, Schwangerschaft oder langes Sitzen hervorgerufen. Sehr häufig tritt eine Analthrombose nach einer Entbindung, insbesondere nach längerer Wehendauer auf.
Symptome
- Es entsteht ein prallelastischer, bläulich schimmernder, druckschmerzhafter Knoten. Unbehandelt kommt es nach 1- 2 Wochen meist zu einer spontanen Eröffnung und Absonderung von altem Blut.
Therapie
- Die Behandlung besteht in der Gabe von Schmerzmitteln und abschwellenden Medikamenten. Ist damit keine ausreichende Linderung der Beschwerden möglich, kann der Blutpropf in örtlicher Betäubung ausgeschält werden. Dabei kommt es auf eine vollständige Entfernung des thrombosierten Venensegments an, da die Beschwerden sonst rasch wiederkehren können. Gelegentlich bleiben kleine Hautläppchen, die sog. Marisken, zurück. Diese sind ebenfalls harmlos. Ein Zusammenhang mit dem eigentlichen Hämorrhoidalleiden, einer Vergrößerung der inneren Hämorrhoiden, ist nicht belegt.
- Anders als bei der Thrombose von Beinvenen besteht keine Gefahr einer Verschleppung (Lungenembolie) des Blutgerinnsels.
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Schwangerschaft & Hämoriden
- Schwangerschaften begünstigen die Bildung von Hämorrhoiden. Durch den erhöhten Druck auf den Beckenboden, wird dieser gedehnt und verliert an Spannkraft. Deshalb sollten Frauen
- nach der Schwangerschaft gezielt Rückbildungsgymnastik machen.